„Ach hätte ich doch nur!“ Wie oft schon habe ich diesen Satz selbst gesagt, oder aber von anderen gehört. Wie häufig wir uns an Situationen zurück erinnern und daran denken, was wir nicht alles verändert hätten, kann vermutlich nicht gezählt werden. Warum aber, geht es uns so häufig so und vor allem, warum glauben wir eigentlich immer, dass wir im Nachhinein nichts daran ändern könnten?

Sicherlich denken wir auch so, weil wir in Zeitperioden denken. Geschlossene Räume, die unüberwindbar geschlossen sind. Gott sei Dank, und das meine ich gerade wörtlich, funktionieren wir Menschen häufig anders. In unseren zwischenmenschlichen Zwistigkeiten gibt es eben häufig keine abgeschlossenen Perioden, die unüberwindbar wären. So können sich häufig Handlungen, auch nach langer Zeit, durch Gespräche klären. Sie lassen sich auf keinen Fall auslöschen, denn was Geschehen ist, kann nicht rückgängig gemacht werden.

Was wir aber tun können ist, Menschen zu vergeben und nach Vergebung zu ersuchen. Warum nehmen wir uns heute Abend nicht die Zeit um an Menschen und Situationen zu denken, in denen wir nicht verzeihen konnten und auch an Situationen, die wir verschuldet haben.

Vielleicht können wir, wenn wir uns ein Herz nehmen heute eine alte Freundschaft kitten und/oder eine Situation, die lange zwischen uns und anderen stand klären. Nehmen wir uns ein Herz und tun wir das, was Gott uns als seine Botschaft mit dem Regenbogen nach der Sintflut gab. Es ist immer Platz für einen neuen Bund.

 

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