Gestern war Palmsonntag und wir sind jetzt mitten in der Karwoche. Mit diesen letzten Schritten auf der Zielgeraden ist auch die letzte Woche unserer Fastenaktion angebrochen. Gemeinsam haben wir viele Anstöße erlebt und vielleicht für uns einiges ausprobiert.

In der Karwoche, geht es jetzt mit großen Schritten auf das Leiden und das Sterben, aber auch auf die Auferstehung Christi zu. Es ist schon verrückt, dass wir obwohl wir genau wissen, wie die Geschichte ausgeht, diese Leidens- und Erlösungsgeschichte als so wichtig empfinden, dass wir uns jedes Jahr darauf vorbereiten und die Tage intensiv begehen.

Und jetzt stehen wir wieder da. Jesus ist in Jerusalem eingezogen. Was er die nächsten Tage in Jerusalem macht, das wird nicht näher beschrieben, denn die Passionsgeschichte beginnt ja wirklich erst mit dem letzten Abendmahl, dass wir am Gründonnerstag erleben.

Wie also sollen wir die Woche starten, die Woche die uns in die intensivste Zeit des Jahreskreises begleitet? Ich würde vorschlagen, dass wir das ganze ungefähr so gestalten könnte:

Nachdem wir uns so intensiv mit unseren Mitmenschen und uns beschäftigt haben, ist dir vielleicht gar nicht aufgefallen, wie die Zeit vor Ostern in der Gesellschaft zelebriert wird. Was können wir alles finden, dass eigentlich noch gar nicht so richtig passen will und das vielleicht auch zu Ostern gar nicht so richtig passen will. Frag doch mal Menschen, was sie mit der Karwoche verbinden, mit der Fastenzeit und mit Ostern.

Vielleicht kannst du so deinen Mitmenschen heute etwas Gutes tun, indem du ihnen sagst, was wir eigentlich in diesen Tagen erleben und feiern. Falls du selbst das nicht so genau weißt, hier kannst du nochmal alles zu den Bräuchen nachlesen.