Was hast du heute an? Und woher kommt es? Achtest Du beim Kauf deiner Kleidung auf Fairtrade?

Heute vor 6 Jahren stürzte die Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesh ein, bei der über tausend Menschen gestorben sind. Viele Menschen haben dort unter miserabelen Arbeitsbedingungen billige Kleidung produziert. Diese Arbeitsbedingungen unterstützen wir immer wieder beim Kauf von Kleidungsstücken, die nicht fair gehandelt sind. In dieser Woche findet auch deswegen die Fashion Revolution Week statt. Damit fordert unteranderem Fairtrade Deutschland mehr fair gehandelte Kleidung und mehr Bewusstsein der Textilindustrie für Nachhaltigkeit, Gleichberechtigung und faire Arbeitsbedingungen.Denn es geht dabei nicht nur um Biobaumwolle, sondern um die ganze Lieferkette und damit die Haltung von Unternehmen, Hersteller*innen und auch den Konsument*innen wie wir. Die Textil- und Modeindustrie muss Dinge ändern, wenn wir die Kleidung unter den aktuellen Bedingungen nicht mehr kaufen. Und dafür gibt es verschiedene Wege. Du kannst faire Kleidung kaufen, die mit entsprechenden Siegeln gekennzeichnet ist. Dafür gibt es schon viele Shops und Unternehmen. Oder Du kaufst deine Kleidung SecondHand und gibst somit der produzierten Kleidung eine längere Lebensdauer. So kannst Du auch deine Kleidung weitergeben und sie nicht einfach entsorgen, wenn sie dir nicht mehr gefällt. Upcycling ist auch eine Variante um aus alten, nicht mehr schönen Kleidungsstücken etwas Neues zu nähen oder herzustellen. Am Ende steht auch immer die Frage, wie viel Kleidung wir eigentlich wirklich brauchen und ob es die zehnte Jeans wirklich im Schrank braucht…

Schau doch heute mal in deinen Kleiderschrank – wie viel davon ist fair? Wie viel davon brauchst Du wirklich?

Mehr Infos zum Thema findest du unter zum Beispiel hier https://www.fairtrade-deutschland.de/aktiv-werden/aktuelle-aktionen/fashion-revolution-2019.html